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Pfarre Breitenwaida

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Allgemeines
Bergau
Breitenwaida
Sonnberg
Leitungsteam

 Dörfer: 

Breitenwaida
Kleedorf
Puch

Katholiken:    767

WORTGOTTESDIENSTE:
Sonntagsmesse
Pfarrkirche Breitenwaida
SO:  8.30 Uhr
Wochentagsmesse
Pfarrkirche Breitenwaida
FR:  7.15 Uhr
Monatliche Abendmesse
Kapelle Kleedorf
1. SA:  18.30 Uhr
**) 19.30 Uhr
Monatliche Abendmesse
Kapelle Puch
2. DO:  18.30 Uhr
**) 19.30 Uhr
**) während der Sommerzeit
(letzter SO März bis letzter SO Okt.)

 

PATRONAT
Maria Heimsuchung

2. Juli

Der biblische Bericht vom Besuch der schwangeren Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth, die ebenfalls guter Hoffnung ist, bildet die Grundlage für das liturgische Fest "Maria Heimsuchung". Ein Fest der Begegnung ist es: 2 schwangere Frauen treffen einander, aber auch ihre ungeborenen Söhne, Johannes der Täufer und Jesus Christus. Damit begegnen einander auch Verheißung und Erfüllung und Maria kann das Loblied "Magnifikat" anstimmen: 
"Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter, denn Großes hat er an mir getan!"

 

Mehr über Geschichte und
heutige Situation der einzelnen Dörfer:
Breitenwaida
Kleedorf
Puch

 

 

BREITENWAIDA 

Einwohner:
HWS:  674
ZWS:   164

Fläche: 8,12 km2
Gemeinde: Hollabrunn

 

ZUR GESCHICHTE:

1164 wird ein Tiemo de Preitenwidae als Zeuge einer Schenkung genannt. Ab Mitte des 14. Jhds. bis hinein ins 19. Jhd. gehört ein Großteil des Breitenwaidinger Besitzes zur Herrschaft Sonnberg.

Die Ursprünge der Pfarre Breitenwaida liegen im Dunkeln, in den Wirren der Reformation ging die Pfarre ein. Noch 1632 wird ein lutherischer Prediger im Dorf erwähnt, das Gotteshaus auf der "kleinen Zeil" (Quergasse) wurde "lutherische Kirche" genannt. Kirchlich zuständig wurde die Pfarre Hollabrunn, bis 1784 die Pfarre Breitenwaida wiedererrichtet, Kleedorf und Puch eingepfarrt wurden. Das alte Gotteshaus am Göllersbach war bald zu klein und durch Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen. So baute man auf einer Anhöhe eine neue Pfarrkirche in klassizistischem Stil, die 1823 geweiht wurde.

Zusammen mit Pfarrhof und Schule, beide noch unter Josef II. errichtet, bildet die Kirche bis heute ein stimmiges Bauensemble.

 

ZUR HEUTIGEN SITUATION:

Seit 1972 zur Gemeinde Hollabrunn gehörig, ist Breitenwaida die Katastralgemeinde mit den meisten Bewohnern. Aufgrund der guten Verkehrsanbindung durch die Schnellbahn und der örtlichen Infrastruktur (Kindergarten, Volksschule, Post, Bank, Supermarkt, Gasthäuser...) ist Breitenwaida im Wachsen begriffen.

Zahlreiche Gruppen und Vereine prägen das Gemeindeleben, als größte und aktivste Gruppierungen seien erwähnt: Feuerwehr, Kameradschaftsverein, Sportverein, Stockschützen und Frauenbewegung.

 

BESONDERHEITEN:



Pfarrkirche:
Die neue Pfarrkirche wurde 1818–23 von Josef Reiminger als Saalkirche errichtet. Angeblich soll es schon nach einigen Jahren Mauerrisse und einen lockeren Türstock gegeben haben, die der Baumeister auf eigene Kosten renovieren musste.

Bemerkenswert ist, dass die Kirche nicht wie üblich geostet, sondern nach Westen ausgerichtet ist.




Kapelle:
Die kleine Marienkapelle bei der Quergasse erinnert an den Standort der ursprünglichen Pfarrkirche.

Kriegerdenkmal:
Vom Kameradschaftsverein errichtet, stellt es ein schönes Beispiel für ein "ehrliches Gedenkmal" dar.

Ohne fragwürdiges Heldenpathos wird der gefallenen Pfarrmitgliedern gedacht, ihr Tod zugleich als Mahnung für uns Heutige gedeutet.

Hubertuskapelle:
1974 erbaute die Jägerschaft zu Ehren ihres Patrons diese kleine Kapelle schön am Waldrand gelegen.