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| © 2006 |
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Porrau |
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Allgemeines
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Einwohner: HWS: 93 ZWS: 22 Fläche: 13,38 km2 ZUR GESCHICHTE:Ursprünglich existierten die beiden Ortschaften Ober- und Unterporrau. Während ersteres verödete, wurde Unterporrau zum heutigen Porrau. Erstmals erwähnt wird "Parowi" um 1156, als das baierische Kloster Reichenbach die Herrschaft Porrau im Tauschweg an das Stift Göttweig abtrat. Nach Porrau nannte sich auch ein Geschlecht, dessen erster faßbarer Vertreter ein "Hugo de Parawe" ist, der 1187 erstmals genannt wird. Der bedeutendste Vertreter dieses Geschlechtes war zweifellos Wolfker von Porrau (ca. 1200-1252), der es am Hof von Herzog Friedrich II. zu hohen Ämtern brachte. Unter Wolfker stiegen die Porrauer sogar zu Landesherren (ministerialis austriae) auf, eine Ehre, die wohl nur von kurzer Dauer war. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts starben die Porrauer aus, inzwischen auf den Stand von besseren Bauern abgesunken. Porrau gelangte immer mehr unter den Einfluß der Grafen Puchheim und Schönborn und für Jahrhunderte gehörte es zur Herrschaft Göllersdorf. Um 1720 erbauten die Grafen Schönborn in Porrau ein Jagdschloß mit Fasanerie. 1784 wurde Porrau, das bis dahin auch pfarrlich zu Göllersdorf gehörte, in die neu errichtete Pfarre Bergau eingegliedert. Großen Anteil an der Errichtung der Pfarre hatte die gebürtige Porrauerin Anna Maria Bachinger, die in Wien als Gattin eines Ledermeisters lebte. Nach dessen Ableben stiftete die Witwe 1755 ein großzügiges Benefiziat für einen Messeleser in Bergau. So war bereits ab diesem Jahr ein Priester in Bergau wohnhaft, nämlich Josef Fritz aus Staatz, der 1784 auch erster Pfarrer wurde. Bergau war auch der eigentliche Schulsprengel, obwohl Mitte des 18. Jahrhunderts ein eigenes Schulhaus in Porrau erwähnt wird. Porrau gehörte dann zur politischen Gemeinde Bergau, 1919 wurde es gemeindemäßig selbständig.
ZUR HEUTIGEN SITUATION:
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| WORTGOTTESDIENSTE: |
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| Monatliche Abendmesse Kapelle Porrau |
3. DO: 18.30 Uhr **) 19.30 Uhr |
| **) während der Sommerzeit (letzter SO März bis letzter SO Okt.) |
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Schloß Porrau:
Um 1720 errichteten die Grafen Schönborn dieses Jagdschloß als eingeschossige Anlage mit einem zentralen Ehrenhof. Vermutlich war auch Johann Lucas von Hildebrandt, damals in Schönbornschen Diensten, an der Planung beteiligt. Bis heute ist das renovierungsbedürftige Anwesen im Besitz der Schönborn und dient derzeit als Forsthaus.
| Mehr über Geschichte und heutige Situation der einzelnen Dörfer: |
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